Lünendonk-Liste 2021

Gegenbauer weiterhin in den Top 5 und trotz Pandemie mit Umsatzsteigerung

24. Juni 2021

Mit Spannung erwarten wir in jedem Jahr die aktualisierte Liste von Lünendonk mit dem Ranking der 25 nach Umsatz führenden Anbieter von Facility-Dienstleistungen. Die aktuell veröffentlichte Ausgabe zeigt dabei im Branchenvergleich zwei positive Aspekte für Gegenbauer: Einerseits wurde der fünfte Rang gefestigt und andererseits entgegen dem Branchentrend der Jahresumsatz um 2,8% gesteigert. Denn laut Lünendonk haben die 25 führenden Facility-Service-Unternehmen 2020 erstmals seit Beginn der Marktbeobachtung im Jahr 2004 insgesamt einen Umsatzrückgang (-2,2%) verzeichnet.

Als Gründe werden die geringere Nachfrage nach Catering-Dienstleistungen, Kulanz gegenüber Kunden sowie der Wegfall von vielen Ad-hoc-Beauftragungen angeführt. Sonderaufträge in der Reinigung, Sicherheitsdienstleistungen und Anpassungen der Gebäudetechnik milderten allerdings den Umsatzrückgang im Markt ab. Und Unternehmen, die mehrheitlich technische Services anbieten, verzeichneten im Durchschnitt weniger starke Krisenauswirkungen als mehrheitlich infrastrukturelle Dienstleister.

Vieles davon können wir aus den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr bestätigen. Auch der Kommentar des Studienautors Thomas Ball trifft dabei ins Schwarze:

„Viele Facility-Service-Unternehmen haben gerade im ersten Halbjahr 2020 hochflexibel und kulant mit ihren Kunden zusammengearbeitet. Systemrelevante Auftraggeber haben zusammen mit ihren Servicepartnern Hygienekonzepte erstellt und umgesetzt und so nachhaltig zur Pandemiebekämpfung beigetragen. Im Vergleich zu anderen B2B-Service-Märkten wie Industrieservice oder Zeitarbeit, die deutlich größere Umsatzrückgänge hinnehmen mussten, haben sich die Facility-Service-Dienstleister auch in dieser Krise als ein Stabilitätsanker der deutschen Wirtschaft gezeigt. Während Catering-Services deutlich weniger nachgefragt waren, stieg der Bedarf an Reinigungs- und Sicherheitsdienstleistungen in einzelnen Segmenten an. Corona hat eindrücklich gezeigt, dass auch in größeren Krisen Marktveränderungen und deren Auswirkungen immer differenziert zu betrachten sind.“

Christian Kloevekorn, unser Co-CEO, blickt dabei zurück und zuversichtlich nach vorne: „Gerade am Anfang hat die Pandemie bei uns allen für Unsicherheiten und Fragezeichen gesorgt. Wir haben aber auch sehr schnell gelernt, uns mit der Situation positiv auseinanderzusetzen und unsere Prozesse entsprechend anzupassen. Mehr Flexibilität, mehr Digitalisierung und der Zusammenhalt aller Mitarbeitenden haben dabei geholfen, dass wir gut aus dem Jahr 2020 herausgekommen und mit Schwung in 2021 gestartet sind. In Sachen Pandemie ist ein Ende glücklicherweise in Sicht und deshalb schaue ich auch mit viel Zuversicht auf unsere Ziele zu unserem 100-jährigen Jubiläum. Ich bin gespannt, wo wir dann im Lünendonk-Ranking stehen.“