Birgit Aspin im VBKI-Interview zu Veränderungsprozessen im Unternehmen

01. Juli 2021

Im Rahmen des VBKI-Symposiums „Berlin 2037 – Miteinander. Besser. Leben.“ gab Birgit Aspin ein Interview zu Veränderungsprozessen im Unternehmen. Dabei ließ sie tief in ihre Gedankenwelt zur Pandemie, Unternehmenskultur sowie einem zukunftsfähigen und agilen Arbeitsumfeld blicken.

Ein paar besonders interessante Antworten wollen wir hier zusammenfassend wiedergeben.

Zur Wahrnehmung der Pandemie und den direkten Auswirkungen:

„Aus den eineinhalb Jahren habe ich für mich mitgenommen, die Pandemie als Chance zu begreifen. Das meine ich sehr ernst. Als Chance, nicht nur für unsere internen Prozesse, sondern auch für unsere Prozesse mit unseren Kunden und Lieferanten.“

„Die fehlenden persönlichen Kontakte werden einem erst bewusst, wenn diese nicht mehr möglich sind. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Virtuelle Treffen können dies abfedern, aber nicht ersetzen.“

Zur der sich verändernden Beziehung zu den Kunden:

„In der Pandemie hat das Thema Hygiene einen ganz anderen Stellenwert erhalten. »Systemrelevanz« gilt nun auch für unsere Branche und dies hat den Blick unserer Kunden auf die Wichtigkeit unserer Dienstleistung verändert, die deutlich mehr an Anerkennung und Wertschätzung erfährt.“

Zum Einklang zwischen Unternehmenskultur sowie einem agilen und innovativen Arbeitsumfeld:

„Veränderung fußt meines Erachtens immer auf Vertrauen. Vertrauen wächst mit Beziehung. Beziehung ist einfacher aufzubauen im persönlichen Kontakt. Insbesondere ein Beziehungsnetzwerk mit Menschen, die Veränderungen mit vorantreiben müssen. (…) Wie macht man das? Durch Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation. Und Transparenz.

Zur (Selbst-)Führung in Zeiten der Pandemie:

„Mich leitet das Bewusstsein, dass jeder Mensch einzigartig ist. (…) Also ich bekomme viel von meinen Mitarbeitern unseres Unternehmens zurückgespiegelt. Führung verlangt Wertschätzung und Respekt. Dazu gehört für mich, Fehler machen zu dürfen, sich dafür entschuldigen zu können. Ich versuche, mein eigenes Handeln zu reflektieren und zu schauen, ob ich diese Vorsätze in meinem Umfeld lebe, ob meine Mitarbeiter Fehler machen dürfen, ob ich sie ausreichend lobe. Unser Unternehmen ist trotz der Pandemie leicht gewachsen. Das lag an dem unglaublichen Engagement unserer Mitarbeiter. An ihrem Engagement, ihrer Bereitschaft, weiterhin ihren Dienstleistungen nachzukommen und weiterhin in all die Objekte zu gehen. Ich habe höchsten Respekt davor und ich kann mich gar nicht oft genug bedanken.“

Das gesamte Interview (ab Seite 39) mit vielen weiteren Fragen und Antworten finden Sie hier: