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Gegenbauer schließt sich der Unternehmenserklärung zum Abschluss der COP21 an

Unterzeichner rufen die Bundesregierung auf, durch klimafreundliche Rahmenbedingungen die mit dem Pariser Abkommen verankerte Entkoppelung der Emissionen und des Wirtschaftswachstums sowie die Trendwende bei Investitionen hin zu CO2-armen Technologien auf ein festes Fundament zu stellen.

Berlin, 14.12.2015

Führende Unternehmen in Deutschland begrüßen in ihrer heute veröffentlichten Erklärung das neue Weltklimaabkommen als Wendepunkt hin zur globalen Energiewende. Die Unternehmensgruppe Gegenbauer und die weiteren 33 Unterzeichner kündigen an, den Klimaschutz selber als Vorreiter voranzutreiben zu wollen und fordern von der Politik ambitionierte Rahmenbedingungen für die Dekarbonisierung in Deutschland und der EU. Der Appell wird von den Unternehmensverbänden Stiftung 2°, B.A.U.M. und der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch unterstützt.

Christian Kloevekorn, Mitglied des Vorstands der Gegenbauer Holding SE & Co. KG, beschreibt das Pariser Abkommen als wichtigen Schritt hin zur Dekarbonisierung - "Um mit unternehmerischem Klimaschutz wirtschaftlich erfolgreich zu sein, brauchen wir als Unternehmer Planungs- und Investitionssicherheit sowie ökonomische Anreize für klimafreundliche Innovationen." Besonders wichtig sei dabei ein ambitionierteres Energieeinsparziel mit wirksamen Energieeffizienz-Gesetzen. Gegenbauer macht sich bereits auf den Weg in die 2°-Wirtschaft; jedoch ist weitere politische Unterstützung gefordert, um aus den Innovationen einzelner Vorreiter neue nachhaltige Standards zu machen", so Christian Kloevekorn.

Die Stiftung 2°, bei der Gegenbauer sich aktiv für einen effektiven marktwirtschaftlichen Klimaschutz einsetzt, unterstützt die Erklärung. Die Vorständin der Stiftung 2°, Sabine Nallinger, kommentiert: "Um dem internationalen Abkommen gerecht zu werden, müssen wir jetzt auch in Deutschland diese Dynamik aufnehmen und stärken. Es ist Aufgabe der Bundesregierung, mit der konsequenten Fortführung der Energiewende den Weg in die Dekarbonisierung aufzuzeigen. Die Wirtschaft wird bei der Umsetzung der Klimaziele eine zentrale Rolle spielen und sollte die ökonomischen Chancen des Klimaschutzes ergreifen", so Nallinger.

Die Unternehmen fordern in der Erklärung unter anderem eine Nachschärfung der Maßnahmen, um das deutsche 40-Prozent-Klimaziel bis 2020 zu erreichen. Sie fordern, dass die Bundesregierung den Klimaschutzplan 2050 am oberen Rand des Zielkorridors von 80-95 Prozent Emissionssenkung ausrichtet und eine umfassende Verkehrswende einleitet. Nachbesserungen seien auch bei den Energieeffizienz-Gesetzen und ihrer Umsetzung nötig. Der EU-Emissionshandel müsse noch ambitionierter reformiert werden und die EU nach Paris einen Prozess zur Anhebung ihrer Klima- und Energieziele für 2030 starten.