Pressemeldungen

Unternehmensgruppe Gegenbauer distanziert sich in aller Klarheit von fremdenfeindlichen Äußerungen eines Einzelnen

Umfassende Konsequenzen veranlasst

Berlin, 24. November 2015

Die am 24. November 2015 in einzelnen Medien veröffentlichten menschenverachtenden Aussagen eines Mitarbeiters unseres Unternehmens sind schockierend und unerträglich. Wir distanzieren uns in aller Klarheit von den hier geäußerten Meinungen und Ansichten eines einzelnen Beschäftigten und sind der festen Überzeugung, dass diese in keiner Weise der Denkweise und Wahrnehmung unserer über 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechen.

In unserem Unternehmen arbeiten Menschen aus über 100 Ländern der Welt friedlich und wertschätzend miteinander. Kulturelle Vielfalt, Toleranz und Chancengleichheit zählen seit vielen Jahrzehnten zu den unerschütterlichen Grundfesten unseres Wertesystems und sind täglich gelebter Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Gerade in der aktuellen herausfordernden gesellschaftlichen Situation engagieren sich viele unserer Beschäftigten nicht nur im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit, sondern vielfach auch in ihrer Freizeit für die vielen Tausend Menschen, die derzeit auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Leid nach Deutschland kommen sowie Schutz und Hilfe suchen.

Wir sind erschüttert, dass es in einem solchen Umfeld dennoch zu den durch nichts zu entschuldigenden Aussagen eines Einzelnen kommen konnte und haben daraus umfassende Konsequenzen gezogen:

Den betreffenden Mitarbeiter haben wir identifiziert und mit sofortiger Wirkung von seiner Tätigkeit entbunden. Eine Weiterbeschäftigung in unserem Unternehmen ist ausgeschlossen.

Sämtliche unserer im Umfeld von Asylbegehrenden eingesetzten Mitarbeiter werden nochmals hinsichtlich unserer Unternehmensgrundsätze und unseres Wertesystems sensibilisiert. Dabei werden alle Mitarbeiter erneut darauf hingewiesen, dass wir extreme und insbesondere fremdenfeindliche Ansichten und Äußerungen nicht im Ansatz dulden. Verstöße werden konsequent arbeitsrechtlich geahndet.

Bereits geplante Schulungs- und Coaching-Maßnahmen für unsere Beschäftigten im Umfeld von Asylbegehrenden werden intensiviert. Dies zielt sowohl auf fachliche Aspekte als auch auf die psychologische Unterstützung der Mitarbeiter ab.